Fr

02

Nov

2018

Interview mit Stefan Rupp und Thomas Gerhofer

Motorsport mit historischen Automobilen –
enormes technisches Know-How und wo beginnt die Replika

Was ist aus Sicht des Sammlers so reizvoll, besonders faszinierende Sportwagen im Renneinsatz zu bewegen?

Stefan Rupp: Meine Fahrzeuge sollen nicht rumstehen, sondern das machen, wofür sie geschaffen wurden – Spaß beim Fahren, zeigen was möglich ist und Ehre den Technikern machen, die sie erschaffen haben!

Jeder Sportwagen, jedes Rennauto repräsentiert eine bestimmte Konstruktionsphilosophie. Das kann man natürlich am statischen Objekt studieren, aber richtig Gaudi ist’s erst, wenn man’s im wahrsten Sinne des Wortes erfährt.

 

Die Scuderia GT betreut unter anderem den Alfa Romeo 155 V6 Ti, einen von vier offiziellen Werkswagen aus dem International Touring Car Championship 1996, seinerzeit pilotiert von Giancarlo Fisichella. Was sind die technischen Herausforderungen bei einem solchen Einsatz?

Thomas Gerhofer: Der technische Aufwand ist enorm. Die Technik in diesem Fahrzeug ist komplexer als in einem zeitgenössischen Formel-1. Allradantrieb, elektronisch-hydraulisch gesteuerte Getriebe, Differentiale, einstellbare Stabilisatoren und Spoiler, dazu kommt ein Motor mit pneumatischer Ventilsteuerung, Push-Rod-Feder-Dämpfer-Elemente und eine acht-Kolben-Bremsanlage.

Das alles muß erst mal auch nach 22 Jahren funktionstüchtig und sicher erhalten werden.

Stefan Rupp: Ich fahre mit dem Alfa bekanntlich die Rennen der „Tourenwagen Classics“. Die Serie ist mit einem exzellenten Starterfeld der Top-Fahrzeuge aus der Glanzzeit der DTM/ITC und den Profi-Piloten von einst extrem „competitive“. Da geht’s schon richtig zur Sache. Eben wie damals, als die Fahrzeuge aktuell waren.

Die alten Haudegen schenken sich und dem Material nichts.

 

Der Siegeswille ist ungebrochen. Und das läßt sich technisch bewältigen? Der Materialverschleiß muß doch gigantisch sein?

Thomas Gerhofer: Das ist echter Motorsport. Alle 800 Rennkilometer revidieren wir beispielsweise die Triebwerke komplett.

Stefan Rupp: Ich muß den Jungs von der Scuderia GT ein dickes Kompliment machen. Die haben sich in einer extrem steilen Lernkurve ein phantastisches Know-How angeeignet und beherrschen die Technik jetzt perfekt!

Thomas Gerhofer: Am Anfang haben wir uns in Italien mit den Ingenieuren in Verbindung gesetzt, die seinerzeit das Projekt entwickelt haben. Einige ehemalige Mechaniker aus dem Alfa-Werksteam standen uns mit Rat und Tat zur Seite. Bei aller Bescheidenheit kann ich sagen, heute verfügen wir über ein umfangreicheres Wissen, als die italienischen Freunde. Insbesondere was die Vorbereitung solcher Fahrzeuge für den echten Renneinsatz anbelangt. Bei den „Tourenwagen Classics“ sprechen wir ja über Rennen von 40 Minuten Dauer, nicht wie oftmals in Italien über Bergrennen oder Sprints mit 10 Minuten.

 

Wie ist die Ersatzteil-Situation?

Thomas Gerhofer: Zunächst konnten wir einen einmaligen Bestand an Originalteilen in Italien aufkaufen. Den zu finden war natürlich eine detektivische Aufgabe. Übrigens wird viel Schrott, gefälschte oder schlecht nachgebaute Teile angeboten.

Stefan Rupp: Wir lassen deshalb ganze Serien von Neuteilen extra für uns anfertigen.

Thomas Gerhofer: …bei renommiertesten Zulieferern, die auch für die Formel-1 arbeiten.

Stefan Rupp: Die Fertigung erfolgt nach Original-Teilen im Re-Engineering, also der Konstruktion anhand eines Originals, mit modernen Verfahren, Materialen und manchmal Detailverbesserungen.

 

Sind die Autos dann noch Originale oder nicht doch am Ende bloß noch Replika?

Thomas Gerhofer: Nein, wir erhalten absolut die Originalität. Alles bleibt wie im ursprünglichen Projekt. Zugegeben, an manchen Stellen muß einfach mit modernem Know-How nachgebessert werden. Dies gilt etwa für die Dauerfestigkeit der Komponenten, Bearbeitung mit aktuellen Qualitätsvorgaben, hin und wieder neuen Materialien. Wäre das anders, könnte man weder die Zuverlässigkeit, noch die Performance garantieren. Man will ja nicht riskieren, wegen einer 22 Jahre alten Bremsscheibe, die sich soeben in ihre Bestandteile auflöst, in die Leitplanke zu rauschen!


Stefan Rupp, Diplom-Ingenieur und Diplom-Kaufmann, hat in den vergangene jahren eine umfangreiche Sammlung faszinierender Automobile und Motorräder zusammengetragen. Der Unternehmer aus Landshut pilotiert seinen Alfa 155 V6 Ti ITC im Rennchampionat „Tourenwagen Classics“. 2018 gewann er auf dem Lausitzring und auf dem Nürburgring.

Thomas Gerhofer, KFZ-Meister und Eigentümer der Scuderia-GT, betreut mit seinem Team hochqualifizierter Spezialisten nicht nur den Alfa von Stefan Rupp, sondern seit über 30 Jahren Kunden in den verschiedensten Motorsport-Kategorien.

Do

18

Okt

2018

Hockenheimring 12.-14.10.2018: Dritter Platz nach Schrecksekunde

Stefan Rupp fand sich unverhofft auf Startplatz zwei wieder, nachdem Klaus Ludwig um 10 Plätze zurückversetzt wurde, da er im Abschlußtraining die rote Flagge nicht respektiert hatte.

Bereits in Runde vier erobert Stefan Rupp jedoch mit seinem Scuderia-GT vorbereiteten Alfred Romeo 155 V6 Ti ITC '96 vor Jörg van Ommen die Führung. In Runde 11 kommt er zum geplanten Boxenstopp mit 13,4 Sekunden Vorsprung.

Im Moment als der Alfa zum stehen kommt, schlahgen Flammen aus dem linken vorderen Radkasten. Stefan löste sofort den Sicherheitsgurt und öffnete seinen Helm.

Zwar erlischt das Bremsen-Hitze-Feuer innerhalb von Sekunden, doch Festzurren des Sicherheitsgurtes und des Helmes kosten mehr als 30 Sekunden.

Auch wenn er sich in der Folge redlich bemüht und zur großen Freude der voll besetzten Tribünen einen atemberaubenden Zweikampf mit Jörg van Ommen im C-Klasse Mercedes liefert, kann Stefan Rupp die Lücke zu Klaus Ludwig und Jörg van Ommen nicht ganz schließen.

So kommen Ludwig als Erster, Van Ommen als Zweiter und der Scuderia-GT Alfa 155 auf dem dritten Platz über die Ziellinie. Ein bisschen schade, zumal der Alfa perfekt lief und die Scuderia-GT Crew einen tadellosen Job machte.


Do

16

Aug

2018

Ungefährdeter Start-Ziel-Sieg beim Oldtimer Grand Prix am Nürburgring

Ungefährdeter Start-Ziel-Sieg für den von Scuderia GT betreuten Alfa 155 V6 Ti ITC:

Mit einem Vorsprung von 26 Sekunden im Ziel distanzierte Stefan Rupp deutlich den Rest des Feldes. Allerdings wurde das Rennen durch zwei Safety-Car-Phasen kompliziert gemacht.

Jörg Hatscher erlitt im Kampf um die Meisterschaft einen herben Rückschlag, als sein Mercedes C-Klasse nach einem Kupplungsschaden in Flammen aufging.

 

Das Team um Stefan Rupp und Thomas Gerhofer managte auch die zwei Restarts perfekt und hielt die Spitzenposition bis ins Ziel.

Große Freude und ein großer Schritt in Richtung Meistertitel!


Mi

08

Aug

2018

Nürburgring Oldtimer Grand Prix: Stefan Rupp im von Scuderia GT betreuten Alfa Favorit

Stefan Rupp auf seinem ex-Fisichella Alfa bleibt der große Favorit fürs kommende Wochenende am Nürburgring.

Die „Tourenwagen Classics“ treffen sich zum nächsten Wertungslauf im Rahmen des „Oldtimer Grand Prix“.

Zuletzt im Juni war der Landshuter Unternehmer und begeisterte Auto-Sammler mit sagenhaften 45 Sekunden auf der Nürburgring-Grand-Prix-Strecke in Führung gelegen.

Die den Alfa betreuende Mannschaft der Scuderia GT um Thomas Gerhofer ist optimistisch, den hochkomplizierten Alfa wie zuletzt am Lausitzring zum Sieg führen zu können.

Zwischenzeitlich hat die Scuderia GT eine einmalige Bibliothek der FIAT-Auto-Corse Original-Technik-Dokumentation angelegt.
Parallel wurden alle verfügbaren Original-Teile aufgekauft.

Neue Konkurrenz durch die vom Team Kieper sowie Dominik Roschmann jeweils eingesetzten `94iger Alfa 155 verspricht spektakuläre Spannung, die die Zuschauer wieder zu Standing-Ovations von den Sitzen reißen wird.
 
Freitag, 10.August, 08:15 : freies Training
Freitag, 10.August, 17:45 : Qualifying I
Samstag, 11.August, 11:10 : Qualifying II
Sonntag, 12.August, 15:10 : Rennen

https://tourenwagen-classics.de/veranstaltung/oldtimer-grand-prix-2018/


Di

19

Jun

2018

Tourenwagen Classics Nürburgring 16.-17.06.2018

Manchmal bedarf es nicht vieler Worte...

„Hallo Fahrerlager“ war auch der Titel der Bücher von Streckensprecher Rainer Braun.

Ich hoffe, alle sind gut nach Hause gekommen.

Diesmal hat uns das Rennglück kurz vor der Zielflagge verlassen, übrigens mit 43 Sekunden Vorsprung 3 Runden vor Schluß, was vom Rennglück schon deshalb nicht besonders nett war, da das gesamte Team wiedermal einen super Auftritt hingelegt hat!

Alle Beteiligten haben wie selbstverständlich ihr Bestes gegeben, in unaufgeregter, konzentrierter Atmosphäre, ohne daß auch nur ein böses Wort gefallen wäre, jeder mit maximalem Respekt vor dem anderen; Chapeau!

Von allen Seiten ernten wir ja zumindest immer größte Sympathie und Bewunderung, auch wenn wir `mal nicht gewinnen.

Dem ganzen Team dafür Mille, Mille Grazie!

Weiter geht’s am 10. August wieder am Nürburgring zum „Oldtimer Grand Prix“ – aber Hallo Fahrerlager!!


Mo

14

Mai

2018

Thomas Gerhofers Tipp: Sportreifen wechseln, auch wenn das Profil noch stimmt.

Es geschah kurz nach der Ausfahrt Flughafen München : ein vorausfahrendes Auto wirbelt ein Aluminium-Profil auf, der rechte Vorderreifen ist binnen Bruchteilen von Sekunden irreparabel aufgeschlitzt!

Obwohl die restlichen drei Pirelli P-Zero Corsa noch ausreichend Profiltiefe aufweisen, nach einer Laufleistung von 20.000 Kilometern in 18 Monaten, rät KFZ-Meister Thomas Gerhofer zum Austausch aller vier Reifen.

Sein Argument, nach zwei Jahren seien moderne Sportreifen definitiv gealtert. Völlig richtig, wie sich herausstellen sollte.

Die neuen Reifen zeigen deutlich höhere Lenkpräzision, weicheren Übergang im Grenzbereich und perfekten Geradeauslauf, vom guten Gefühl in Sachen Sicherheit ganz zu schweigen!

Schließlich ist mit der Qualität der Bereifung nicht zu spaßen bei heutigen Top-Speeds von über 300km/h!

Thomas Gerhofer berät Sie gerne.

Sprechen Sie mich an!


Fr

04

Mai

2018

Limone enthüllt die Wahrheit über den Motor Alfa 155 V6 DTM/ITC

Alles mögliche wurde schon behauptet, aber tatsächlich wissen nur wenige, was sich hinter dem sagenumwobenen V6 90° des 155 ITC `96 verbarg. Ingenieur Sergio Limone klärt es ein für alle Mal, bis hin zu zahlreichen anderen Geheimnisse der DTM und des Superturismo, von nie realisierten Konzepten bis zu unglaublichen Projekten. Mehr entdecken auf http://www.driveexperience.it/

Do

03

Mai

2018

Spezial-Tourenwagen in Hockenheim: Hitzeschlacht fordert Opfer

Mitgebracht zum Hockenheimring hatte Stefan Rupp auch den Camaro GT-3.

Schwarz, ca. 650 PS stark und aus einem 7,9 Liter V8 brüllend entwickelte der spektakuläre von Reiter-Engineering aufgebauten und von Scuderia-GT betreute Ami-Renner geschätzte 70° Hitze im Innenraum, sodaß Pilot Stefan Rupp nach dem Samstag-Qualifying erst mal eine Mineralwasser-Dusche brauchte, um im wahrsten Sinne wieder auf die Beine zu kommen.

Im Rennen am Sonntagmorgen geriet das schwarze Monster bereits in der zweiten Runde mit der rechten hinteren Walze auf die noch Morgentau-glitschigen Curbs.

„Nicht mehr zu halten, mehrere Dreher und ich küßte die Begrenzungsmauer“ gab Stefan Rupp zu Protokoll.

Mit „that’s motor sport“ nahm er’s gelassen.


Do

03

Mai

2018

Atemberaubender Kampf um die Führung - Standing Ovations der Zuschauer

Der letztjährige Champion Jörg Hatscher in seinem Ex-Magnussen-Montoya C-Klasse Mercedes legte einen fulminanten Start hin und konnte Pole-Mann Stefan Rupp auf dem von Scuderia GT betreuten Alfa 155 zunächst hinter sich lassen.

Aber Stefan konnte bereits in der vierten Runde die Führung zurückerobern.

Für die nächsten 16 Runden tobte ein atemberaubender Kampf zwischen den Beiden, das Duell Mercedes gegen Alfa riß die Zuschauer von den Sitzen!

Zwei Runden vor Schluß kam Stefan Rupp ein wenig zu weit in die Motodrom-Kurve und Thorsten Stadler, der Hatscher beim Boxenstop abgelöst hatte, schob sich sofort in die Lücke und übernahm die Führung, die er bis zur Ziellinie verteidigte.

Toller Motorsport und ein absolut zuverlässiger Alfa ! Weiter geht‘s nächsten Monat auf dem Lausitzring.


Video vom Rennen:

Di

14

Nov

2017

Fit durch den Winter - der Scuderia GT Winterservice für Hochleistungsfahrzeuge

Winterservice

Moderne Sportwagen sind technisch grundsätzlich für eine ganzjährige Nutzung ausgelegt. Immer mehr Kunden der Scuderia GT bewegen ihre Fahrzeuge auch in den Wintermonaten täglich.

Aufgrund der Praxiserfahrung rät Scuderia GT vorsorglich zu einigen Maßnahmen, damit Wert und Zustand des Fahrzeugs nicht unter den verschärften Witterungsbedingungen der kalten Jahreszeit leiden.

Geschmiedete und gegossene Fahrwerksteile aus Leichtmetall können durch Streusalz anlaufen und unansehnlich grau werden. Ebenso beobachten die Experten vom Team Scuderia GT ein sich Verfärben der Stoßdämpferhülsen und, ganz besonders gefährlich, Kontaktkorrosion an Brems-, Öl- und Wasserleitungen.

 

Diese aus Aluminium gefertigten Leitungen sind zumeist eloxiert. Die eloxierte Schutzschicht kann jedoch sehr leicht beschädigt werden, etwa durch Steinschlag, Rollsplitt oder mechanische Einwirkung. Außerdem sind Verschraubungen und Schellen zumeist aus normalem Metall, was unter den winterlichen Bedingungen zu Kontaktkorrosion an den Leichtmetall-Komponenten führt. Das Gleiche gilt für Karosserie-Teile, deren Oberfläche ebenso geschützt sein sollte, wie die kritischen Verbindungspunkte zu anderen Metallen.

Die Scuderia GT gewährleistet mit einer speziellen Saisonversiegelung Schutz und Sicherheit, damit Sie faszinierenden Fahrspaß das ganze Jahr genießen können!

Gerne berät Sie Serviceleiter Kfz-Meister Marc Hanke,

Tel. +49-(0)8062-7265-0, Email: m.hanke@scuderia-gt.de


Info: Winterreifen-Kennzeichnung

Neue Winterreifen-Kennzeichnung ab 1. Januar 2018!

Das bisherige M+S-Zeichen hat ausgedient: neu produzierte Winterreifen müssen ab 1. Januar 2018 das sogenannte „Bergpiktogramm mit Schneeflocke“ (auch „Alpinensymbol“) aufweisen, ein neues Prüfzeichen, das einen Performance-Mindeststandard festlegt.

Für bereits produzierte Reifen gilt eine Übergangsfrist bis Oktober 2024. 

Die maximal für den Reifen erlaubte Geschwindigkeit wird durch folgende Buchstaben in der Reifenbezeichnung gekennzeichnet

T bis 190 km/h
H bis 210 km/h
V bis 240 km/h
W bis 270 km/h
Y bis 300 km/h
ZR über 240km/h


Info: Winterreifenpflicht

DEUTSCHLAND

Auf deutschen Straßen gilt weiterhin das Verbot von Sommerreifen bei „…bei winterlichen Straßenverhältnissen…“.

Bußgeld 60,- bzw. 80,- €, je nach Behinderung des Straßenverkehrs, ein Punkt in Flensburg für Fahrer und Halter;

Fahrer- und Halter-Mithaftung, Einschränkungen der Haftpflicht- und Kaskodeckung bei Unfällen mit Sommerreifen bei winterlichen Straßenverhältnissen;

Mindestprofiltiefe 1,6mm; Scuderia-GT empfiehlt nicht weniger als 4mm

ÖSTERREICH

01. November – 15. April,

keine generelle Winterreifenpflicht, sondern „…bei winterlichen Straßenverhältnissen…“,

Fahrer-Mithaftung bei Unfällen mit Sommerreifen bei winterlichen Straßenverhältnissen,

Bußgeld 35,- €, bei Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer bis zu 5.000,- €.

Mindestprofiltiefe 4mm;

Ganzjahresreifen“ oder „Allwetterreifen“ gelten als Winterreifen, sofern sie eine „M und S“ Kennzeichnung aufweisen.


ITALIEN

überwiegend 15.November – 15. April,

keine generelle Winterreifenpflicht; die Regionen geben unterschiedliche Rechtsverordnungen heraus, die sich teilweise nur auf bestimmte Streckenabschnitte, Paßstraßen oder Tunnel beziehen.

Hinweisschilder sollten entsprechende Straßen kennzeichnen.

Brennerautobahn A22 nördlich von/bis Affi generelle Winterreifenpflicht 15.11.-15.04.

Eine detaillierte Übersicht findet sich auf der italienisch sprachigen Plattform http://www.pneumaticisottocontrollo.it/index.php

Bußgeld 84,- € bis 338,- €.

NOCH EIN WICHTIGER HINWEIS:

Vom 15.Mai bis zum 15.Oktober muss in Italien der Geschwindigkeitsindex von eventuell noch montierten Reifen mit M&S-Kennzeichnung dem Geschwindigkeitsindex der im Fahrzeugschein angegebenen Höchstgeschwindigkeit entsprechen, ansonsten droht ein Bußgeld!

Beispielsweise, wer nach dem 15.Mai auf seinem Maserati Ghibli noch Winterreifen in Italien fährt, die nur bis 240km/h zugelassen sind, riskiert ein Bußgeld.

SCHWEIZ

Keine generelle Winterreifenpflicht, jedoch „Wetter- und Straßensituation angepaßte Bereifung“ vorgeschrieben;

Fahrer-Mithaftung bei Unfällen mit Sommerreifen bei winterlichen Straßenverhältnissen,

FRANKREICH

Keine generelle Winterreifenpflicht; auf Gebirgsstraßen können Winterreifen vorgeschrieben sein (Beschilderung);

Mindestprofil 3,5mm.


Di

12

Sep

2017

Scuderia GT Alfa 155Ti ITC siegt erneut mit Christian Danner und Stefan Rupp am Nürburgring

... keine Chance für Klaus Ludwig, Toto Wolff und Volker Stryceck.

Der Team Scuderia GT Alfa ist nicht mehr aufzuhalten: abermals errang der mit Stefan Rupp und Christian Danner prominent besetze 155Ti V6 ITC einen überlegenen Start-Ziel-Sieg!

Trotz strömenden Regens und illustrer Konkurrenz, Klaus Ludwig und Toto Wolff waren jeweils mit Mercedes 190 EVO angetreten, Volker Stryceck mit einem Opel Omega EVO 500, holte das Team Scuderia GT überlegen die Pole-Position und gab die Führung im Rennen vom Start weg bis ins Ziel zu keinem Zeitpunkt mehr ab.

Christian Danner baute den von Stefan Rupp in der ersten Hälfte des Rennens herausgefahrenen Vorsprung von 12 Sekunden innerhalb sechs Runden nach dem obligatorischen Boxenstop auf sagenhafte 16 Sekunden vor dem Rest des Feldes aus.

An diese Fabelzeiten kam auch Toto Wolff nicht heran. Volker Stryceck überfuhr gar zweimal die weiße Linie am Boxenausgang und kassierte zwei Drive-through-Strafen. Schließlich crashten unter den schwierigen Bedingungen mehrere Fahrzeuge, darunter der Klaus Ludwig Mercedes, sodaß das Rennen hinter dem Safetycar beendet wurde.

 

Im Live-Stream noch einmal zu sehen unter www.tourenwagen-classics.de.

Voller Rührung umarmte Sprecher-Legende Rainer Braun spontan Christian Danner bei der Sieger-Ehrung!

Immer wieder große Emotionen, die Faszination dieser legendären Sportwagen und ihrer Piloten.

Demnächst am Hockenheimring, wenn Scuderia GT vom 6.-8.Oktober 2017 „den Alfa fliegen läßt“, wie Christian Danner zu sagen pflegt.

→ Interview mit Christian Danner, Sieger „Tourenwagen Classics Nürburgring 2017“ 


Mo

14

Aug

2017

Sergio Limone gratuliert zum Sieg auf dem Nürburgring

Phantastischer Erfolg für das Team Scuderia GT: Stefan Rupp fährt mit sagenhaften 35 Sekunden Vorsprung überlegen einen Start-Ziel-Sieg ein!

Vom Start weg übernahm der von Scuderia GT betreute Alfa 155 Ti V6 bei diesem Lauf zur „Tourenwagen Classics“ die Führung, im Live-Stream noch einmal zu sehen unter www.tourenwagen-classics.de.

Ingenieur Sergio Limone, seinerzeit Projektleiter und Schöpfer dieses faszinierenden Alfa-Tourenwagens, gratulierte spontan mit einem herzlichen „Bravi, congratulazioni per la bella vittoria!“

Immer wieder etwas ganz Besonderes, in der einmaligen Atmosphäre des Nürburgring, der heuer sein 90jähriges feiert, Rennen zu gewinnen!

Ein faszinierendes Erlebnis mit einem faszinierenden Sportwagen.


Fr

11

Aug

2017

Scuderia GT im ZDF

 

Ein Fernsehteam begleitet Thomas Gerhofer bei seiner Arbeit an faszinierenden Automobilen.

 Im Interview (ab Minute 21:35) verrät er den Beginn seiner Passion und gewährt einen spannenden Blick hinter die Kulissen.


Do

29

Jun

2017

Update: DTM am Norisring 30.6.- 02.07.2017

Aufbauen, einrichten, organisieren... der Anfang ist gemacht und wir freuen uns auf ein spannendes Wochenende am Norisring.

Unter dem Motto "Die verlorenen Söhne kehren zurück" treffen sich hier die Tourenwagen-Legenden bei den Tourenwagen Classics im Rahmen der DTM.

Das Rennen startet am 02.07.17 um 10.00 Uhr!

Alle Livestreams, Medienübertragungen, Ergebnisse und Termine findet ihr aktuell auf http://tourenwagen-classics.de oder direkt unter:

- Livestreams: http://tourenwagen-classics.de/livestream/

- Neuigkeiten: http://tourenwagen-classics.de/blog/


Do

22

Jun

2017

Nürburgring – absolute Favoriten, dann die große Enttäuschung

Wie immer, die Tifosi waren begeistert, viele extra an den Nürburgring angereist, nur um den Alfa mit der historischen Startnummer 14 zu sehen.

Als mit Abstand schnellstes Auto im Feld, Trainingsbestzeit in allen Qualifying-Sitzungen, galten Scuderia GT und Owner-Driver Stefan Rupp als absolute Favoriten.

Die ex-Profis Roland Asch und Volker Stryzek kamen nicht an die von Stefano vorgelegten Zeiten heran. Vom Start weg übernahm der optimal laufende Alfa mit frisch revidiertem Motor im Rennen am Sonntag die Führung. Zeitweise betrug der Vorsprung mehr als 3,5 Sekunden, fast unglaublich!

Die Zeitnahme schaute verwundert auf die Monitore. Dann der Schock in Runde 14, sechs Runden vor der Zielflagge: das Getriebe steckt im 3. Gang fest, läßt sich weder hoch noch runterschalten. Ausfall und Rückkehr in die Box am Abschlepphaken der Streckensicherung,

TV-Reporterin Christa Haas sofort zur Stelle, um Stefan Rupp zu interviewen. Später ergibt eine Analyse am Sitz der Scuderia GT am Irschenberg, daß das original Steuergerät aus 1996 falsche Daten lieferte.

Ein interessantes Phänomen, glaubte man doch, Elektronik-Komponenten alterten nicht. Inzwischen wissen wir, nicht zuletzt durch die Zusammenarbeit mit Ferrari-F1-Classiche, daß es auch bei Steuergeräten und anderen Elektronik-Komponenten zu unvorhersehbaren Alterungsdefekten kommen kann.

Scuderia GT hat daher die Zusammenarbeit mit Ferrari-Classiche und Magneti Marelli vertieft.

Live-Stream „Tourenwagen Classics 2017„ unter www.tourenwagen-classics.de


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